Abgeschlossene Projekte
Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von abgeschlossenen Projekten.Studie zu den Chancen von Social Business für Nonprofit-Unternehmen
Was ist "Social Business", wie grenzt sich der Begriff von anderen verwandten Begriffen wie Social Entrepreneurship und Social Enterprise ab? Worin liegen die Potentiale insbesondere für Nonprofit-Unternehmen? Welche rechtlichen, finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, damit eine gelingende Partnerschaft zwischen Nonprofit- und Profit-Unternehmen im gemeinsamen Social Business entsteht? Auf dieses Fragenbündel gibt die Arbeit eine klare und praxisrelevante erste Antwort. Die Studie wurde im Herbst 2011 veröffentlicht in der neuen Instituts-Reihe "Soziale Innovationen"
Der World Vision-Vorstandsvorsitzende Christoph Waffenschmidt (links) hatte die Gelegenheit, am 1. November 2010 zum Launch des ersten Lehrstuhls Social Business in Deutschland an der European Business School (EBS) mit Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus über die Bedeutung von Social Business zu sprechen. World Vision arbeitet schon länger mit nachhaltigen wirtschaftlichen Ansätzen, um Armut zu reduzieren und hat deshalb mit der EBS das Center for Social Innovation and Social Entrepreneurship gegründet. Studie zum Schutz vor Genitalverstümmelung
Seit Frühjahr 2010 entstand in erstmaliger Kooperation mit dem Masterstudiengang "European Master in Childhood Studies and Children Rights" der FU Berlin eine Studie zur Arbeit von World Vision zum Schutz vor Genitalverstümmelung in Kenia. Die Arbeit wurde im Sommer 2011 abgeschlossen. Weitere gemeinsame Projekte sollen folgen.
Die Studie wurde veröffentlicht in der Instituts-Reihe "Theorie und Praxis"
FU Berlin: European Master in Childhood Studies and Children Rights
Studie zu Übergangsritualen zur weiblichen Genitalverstümmelung
Eine Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde wurde fertiggestellt und 2011 im Verlag für Sozialwissenschaften publiziert. Sie untersucht die Entstehung, Struktur und den heutigen Stand alternativer Übergangsrituale in der Frauen-Projektarbeit in Kenia. Dabei werden Perspektiven und Probleme heutiger Entwicklungszusammenarbeit an der Graswurzel einer eingehenden Diskussion unterzogen.
Melanie Feuerbach: Alternative Übergangsrituale
Forschungsprojekt zu Early Childhood Development und Child Well-being
Im Mai 2010 wurde eine Grundlagenstudie zum Kleinkindfokus innerhalb der von World Vision aufgestellten Kriterien zum Kindeswohl (engl. Child Well-being Outcomes oder CWBO) abgeschlossen: Die ersten Jahre eines Kindes sind von entscheidender Bedeutung für das weitere Leben. Das gilt sowohl für Gesundheit und Ernährung, für Erziehung und Bildung, für Spiritualität und Verantwortung sowie für Kinderschutz und -partizipation. Diese Forschungsarbeit sondiert den wissenschaftlichen Hintergrund ebenso wie die derzeitige Theorie und Praxis von World Vision insgesamt im Hinblick auf die frühe Entwicklungsphase von Kindern (0-5 Jahren, insbesondere bis 2 Jahren).
Building Strong Foundations: World Vision's Focus on Early Childhood Development and Child Well-being
World Vision Kinderstudie 2007 und 2010
Kinder sind Experten in eigener Sache. Mit diesem in der Kinderforschung noch unüblichem Ansatz hat World Vision 2006 den renommierten Sozialforscher Klaus Hurrelmann und seine Kollegin Sabine Andresen von der Universität Bielefeld beauftragt, eine erste umfassende Beschreibung der Lebensverhältnisse von Kindern in Deutschland durchzuführen. Analog zur Vorgehensweise der Shell Jugendstudie wurden gemeinsam mit TNS Infratest erstmalig Kinder selbst befragt.
Die 2. World Vision Kinderstudie ist am 1. Juni 2010 erschienen. Nach den guten Erfahrungen bei der Befragung von Kindern wurde das Alter der zu befragenden Kinder noch weiter von 8 auf 6 Jahre herabgesetzt. Die Ergebnisse wurden intensiv mit den politisch Handelnden diskutiert. Im Frühjahr 2011 fand deshalb eine Fachkonferenz zur Kinderstudie in Berlin statt (s. Link auf der rechten Seite). Im November 2012 ist das nächste Symposium geplant.
Kinderstudie 2007
Kinderstudie 2010
University Meets Microfinance
Im August 2009 erhielt Kristin Meyer als erste Studentin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin ein Stipendium für einen Feldforschungsaufenthalt bei World Vision Mongolia im Rahmen des Projektes „University Meets Microfinance“.
Studie: Social Impact of Mikrofinance in Senegal
Ab Frühjahr 2010 entstand in Kooperation mit dem Studiengang "Internationale Volkswirtschaft" an der Universität Tübingen eine Studie zur sozialen Wirkung der Arbeit von Vision Fund International, der Mikrofinanz-Sparte von World Vision. Die Arbeit wurde im Frühjahr 2011 abgeschlossen.
Universität Tübingen: International Economics
Vision Fund International
Forschungsprojekt zur Vermeidung von Korruption bei der Katastrophenhilfe
Transparency International, Tufts University (Feinstein International Center), das Overseas Development Institute und sieben internationale Hilfsorganisationen (darunter World Vision) haben gemeinsam ein Forschungsprojekt zur Bestandsaufnahme und Verhütung von Korruption bei der Katastrophenhilfe durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden 2008 in einem Bericht vorgelegt. Ein Handbuch zur Verhütung von Korruption ist ebenfalls in Arbeit.
Weitere Informationen unter: Aid Agencies Against Corruption
Den Bericht können Sie hier einsehen:
Preventing Corruption in Humanitarian Assistance Report July 2008.pdf
Non Profit Challenge
2008 wurde von der Unternehmensberatung Booz and Company erstmalig die „Non Profit Challenge“ ausgerufen. Studierende erhalten das Angebot, begleitet von erfahrenen Beratern von Booz & Co., in einer Studienarbeit strategische Empfehlungen für die Herausforderungen gemeinnütziger Unternehmen zu verfassen. In Kooperation mit World Vision entstand so eine Bachelorarbeit an der Hochschule Sankt Gallen, die erstmalig wissenschaftlich fundiert das Thema „Theorie und Praxis von Nonprofit Governance“ im Bereich der deutschen NGO´s untersuchte.
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2009 entstand in Kooperation mit Booz and Company eine strategisch wegweisende Studie zur Frage erfolgreichen Fundraisings in der Wirtschaftskrise, diesmal in Kooperation mit der bewährten World Vision Partnerin EBS Business School.

