Dissertationsprojekte in Kooperation mit unseren Partner-Hochschulen



Katharina Gerarts ist Stipendiatin des Cusanuswerkes und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im World Vision Institut. Als Diplom Pädagogin arbeitet sie in ihrer Dissertation an der Gethe Universität Frankfurt mit dem Thema „Die Sicht von Fünf- bis Neunjährigen auf die familiäre Erziehung. Eine erziehungswissenschaftliche Analyse auf kindheits- und machttheoretischer Basis“ zu der Frage, wie Kinder die Erziehung ihrer Eltern im Alltag erleben. Dazu führt sie eine qualitative Studie mit Gruppendiskussionen und Interviews mit Kindern im Kindergarten und der Grundschule durch und analysiert diese Daten mittels der grounded theory. Ihr besonderes Forschungsinteresse liegt bei der Analyse auf der Frage, inwiefern Macht(-prozesse) innerhalb des kindlichen Erlebens von familiärer Erziehung eine Rolle spielt und spielen.


Dominik Rüede
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der World Vision Stiftung in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Soziale Innovationen in Deutschland“. Mit dem Abschluss eines Diplom-Ökonoms fing er im Sommer 2010 an der EBS Business School im Center for Social Innovation and Social Entrepreneurship zu den Themenfeldern zu arbeiten und forschen an. Das vorläufige Thema seiner kumulativen Promotion lautet: „The legitimacy of business-nonprofit partnerships“. Hierbei kommt die Fallstudienmethode zum Einsatz. Das Hauptinteresse gilt dabei der Fragestellung, wie sich sektorübergreifende Partnerschaften über den Zeitverlauf hinweg nach intern und extern legitimieren.


Kathrin Lurtz
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der World Vision Stiftung in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt "Soziale Innovationen in Deutschland". Nach ihrem Abschluss als Dipl.-Kffr. fing sie im Sommer 2010 an der EBS Business School zu den Themenfeldern Social Innovation und Social Entrepreneurship zu arbeiten und forschen an. Das vorläufige Thema ihrer kumulativen Promotion lautet: "Entrepreneurial Orientation in the Context of Social Venture Creation", welches sie im Rahmen eines qualitativen Forschungsansatzes mit der Fallstudienmethode untersucht. Fokus liegt hierbei auf der Untersuchung der Fähigkeiten, die NGOs und Unternehmen besitzen müssen, um erfolgreiche Sozialunternehmen zu schaffen.


Daniela Kloss
ist Diplom-Pädagogin und World Vision-Stipendiatin. In ihrer Dissertation an der Universität Bielefeld mit dem Titel „Spiritualität und das Wohlbefinden von Kindern“ arbeitet Daniela Kloss zu der Fragestellung, wie Kinder im Alter von sechs und zwölf Jahren Verantwortung und Gerechtigkeit wahrnehmen. Damit beschäftigt sie sich mit der dritten der vier Grundsäulen von World Vision International zu children‘s well being [ (1) Gesundheit und Ernährung; (2) Erziehung und Bildung; (3) Spiritualität, Beziehungen und Verantwortung; (4) Rechte, Schutz und Partizipation]. In ihrer Promotion ordnet sich Daniela Kloss dem qualitativen Forschungsparadigma zu und erhebt Daten mittels Gruppendiskussionen und philosophischer Gespräche mit Kindern.


Frieder Schaefer
arbeitet als Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung und unterstützt durch das World Vision Institut an seiner Dissertation mit dem Titel „Zum Verhältnis von diakonischem Mandat und Verkündigung in drei christlichen Hilfswerken“. In der Dissertation am Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg fragt der Diplom-Diakoniewissenschaftler nach den Perspektiven, die sich bezüglich des Verhältnisses von Diakonie und Verkündigung angesichts gewachsener Selbstverständnisse in den drei christlichen Entwicklungsorganisationen und eines theologisch reflektierten Missionsverständnisses ergeben. Anhand verschiedener Kriterien untersucht er im Vergleich der Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt, missio und World Vision den Zusammenhang von Mission und Entwicklungszusammenarbeit.


Pei Rong Lin
 (MBA) forscht als Mitarbeiterin von World Vision International in ihrer Dissertation mit dem Titel “The importance of Organizational Identity on the effectiveness of Operations of International Non Governmental Organizations. A study of religion as a fundamental that affects Organizational Culture” zu der Frage, wie Religion die Arbeit von internationalen Nichtregierungsorganisationen beeinflusst und bestimmt. Innerhalb des ethnographischen Paradigmas nähert sich Pei Rong Lin mittels qualitativer Forschung ihren Forschungsfragen und untersucht World Vision als eine christliche Hilfsorganisation; dafür beobachtet sie teilnehmend in World Vision Büros unterschiedlicher Länder, führt Interviews und untersucht Archivdokumente. Mit ihrer Dissertation am Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg will Pei Rong Lin herausarbeiten, dass die Identität einer Entwicklungsorganisation sowie ihre Kultur immer auch ihre Tätigkeiten vor Ort mitbestimmen und lenken.
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