Reaktion/Rezeption



Die Studie hat in Deutschland eine große Diskussion ausgelöst.

Medienreaktionen (Auswahl)



Die Süddeutsche schreibt:
"Arme Eltern, schlechte Chancen. - Kindern aus sozial schwachen Familien ist schon früh bewusst, dass sie schlechte Chancen auf einen Aufstieg haben."

Spiegel Online berichtet:
"Arme Kinder, armes Leben" - Schon Achtjährige aus sozial schwachen Elternhäusern fühlen sich ... für den Rest ihres Lebens benachteiligt."

Stern schreibt:
"Die erste WORLD VISION Kinderstudie legt nun offen, dass nicht allein Elternhaus und Schule, sondern auch die Freizeitgestaltung der Kinder wesentlich für deren schulischen Erfolg verantwortlich ist."

Bei Welt Online heißt es:
"Die WORLD VISION Kinderstudie zeigt, dass viele Kinder in der Bundesrepublik mit ihrem Lebensumfeld zufrieden sind. Sie macht aber auch deutlich, wie wichtig es für das ganze Leben ist, in welche Gesellschaftsschicht ein Kind hineingeboren wird."

Die Frankfurter Rundschau schreibt online:
"Stigmatisierte Achtjährige - Die Benachteiligung von Grundschulkindern aus unteren Bildungsschichten ziehe sich durch deren ganzes Leben, heißt es in der ersten WORLD VISION Kinderstudie."

N24 berichtet im Internet:
"Die erste umfassende Studie über Kinder in Deutschland räumt mit Vorstellungen auf, dass die Kinder berufstätiger Eltern unter mangelnder Zuwendung leiden."

Die Zeit greift eine zentrale Forderung der Kinderstudie auf: "Nehmt die Kinder ernst."


Wissenschaftliche Rezeption (Auswahl)
 


Annika Pieper: Konsequenzen von Kinder- und Jugendarmut in Deutschland. Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit, 2009. Link

Tom Braun: „Kulturwandel in den Schulen? Qualifizierung und Persönlichkeitsbildung in der Diskussion“, in: Mit Kunst und Kultur Schule gestalten, 2009.

Christian Alt: „Kinder wollen glücklich sein. Dem Glück auf der Spur. Kinderstudien im Vergleich“, in: inform 2/2009, S. 10-14.

Elisabeth Helming: Familie: gelebter Alltag – prekäre Balancen, Referat auf der Fachtagung „Familie – im Puls der Zeit“, 13.-15.06.2008, Osterberg-Institut der Karl Kübel Stiftung, Niederkleveez, Schleswig-Holstein. Link
 
Wolf-Dietrich Brettschneider (Prof. Dr.): Beliebt, geschätzt, vernachlässigt – eine Analyse des Schulsports in Deutschland, Vortrag Martfelder Schlossgespräche, 2008. Link

Tanja Lange: Bürgerschaftliches Engagement bei sozial schwachen Familien, BoD GmbH: Norderstedt 2009. Link 

Christina Krause: “Ich bin Ich – Wir sind Wir“, Vortrag beim 13. Bundeweiten Kongress Armut und Gesundheit, 30. 11.-01.12.2007. Link

Renate Schepker: „Tagesklinik: Die ‚nette‘ Seite der Kinder- und Jugendpsychiatrie?“, in: Forum 1, 2008, Forum der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, S. 15-25. Link

Hilde Hellbernd: Elternbriefe –Stärkung elterlicher Kompetenz, Vortrag beim 13. Bundesweiten Kongress Armut und Gesundheit, 30.11.-01.12.2007. Link

Elisabeth Helming und Claudia Spachtholz: Sozialpädagogische Familienhilfe als aufsuchende Eltern- und Familienberatung/Elternbildung für Familien in gravierenden Unterversorgungslagen, Vortrag auf dem 1. Deutschen Eltern- und Familienbildungstag, 15.-16.11.2007. Link

Michael Matzner: “Jungen brauchen Väter. Zur Bedeutung von Vätern in der Entwicklung, Erziehung und Bildung von Jungen“, in: Michael Matzner und Wolfgang Tischner (Hrsg.): Handbuch Jungen-Pädagogik, Beltz-Verlag: Weinheim/Basel 2008, S. 316-330. Link

Manfred Liebel (Prof. Dr.): Für eine kindergerechte Republik – Herausforderungen an Politik und Gesellschaft, Vortrag beim Fachkongress „Schützen, fördern, beteiligen – für ein kindergerechtes Deutschland“, Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Thomas Rauschenbach: “Kinder in Deutschland – eine Bilanz empirischer Studien“, in: Bulletin 85 des Deutschen Jugendinstitut e.V., Titel: Das Wissen über Kinder – eine Bilanz empirischer Studien, 1/2009. Link

Marion Rädler: Kinderarmut in Deutschland – Ursachen, Formen und Folgen für die kindliche Entwicklung, GRIN Verlag: Norderstedt 2008. Link

Arnold Hinz: “Forschungsmethoden”, in: Modul Pädagogische Psychologie, Klinkhardt/UTB 2009, S. 203-227. Link