Schutz für Kinder nach Katastrophen



Über die psychosoziale Unterstützung in child-friendly spaces

Nach einer Naturkatastrophe sind Kinder einer besonderen Schutzlosigkeit ausgesetzt. Selbst wenn sie die Naturkatastrophe überlebt haben, drohen vielerlei Gefahren für Gesundheit und Leben. Unhygienische Bedingungen und der Mangel an sauberem Trinkwasser drohen die Infektionsrate zu steigern. Leichte Verletzungen und Entzündungen können lebensbedrohlich werden, wenn Kinder nicht rechtzeitig behandelt werden oder Medikamente fehlen. Zusammengefallene Häuser, überflutete Straßen und schmutzige Wasserlöcher stellen eine Gefahr für Kinder dar, besonders wenn sie unbeaufsichtigt sind. Kinder brauchen Nahrungsmittel, sauberes Wasser, hygienische Bedingungen und ein Dach über dem Kopf. Manche Kinder haben ihre Eltern verloren, und es müssen Familienzusammenführungen organisiert werden. Kinder müssen oft wochenlang mit der Ungewissheit über den Verbleib ihrer Eltern leben. Kinder haben oft Freunde, Familienangehörige, Eltern bei der Katastrophe durch Tod verloren und müssen psychosozial betreut werden. So genannte „child-friendly spaces“ dienen dazu, Kinder nach einer Katastrophe zu betreuen und sich um ihre physischen und psychischen Belange zu kümmern.

Was World Vision tut, um Kindern nach einer Katastrophe zu helfen, beschreibt anschaulich die englischsprachige Broschüre „Protecting Children Post-Disaster“ (PDF)
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