Wissen schafft Möglichkeiten zur Optimierung der Armutsbekämpfung
World Vision hat als lernende Organisation an sich den hohen Anspruch, seine Arbeit zum Wohl der Schwächsten dieser Welt ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln: als weltweit größte private Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit mittlerweile rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 100 Ländern der Welt eine permanente Herausforderung.
Seit einiger Zeit sind deshalb bei World Vision praxis- und handlungsorientierte Instrumente des Wissensmanagements erfolgreich im Einsatz, so zum Beispiel:
- LEAP Project Management für Regionalenwicklungsprojekte (L für Lernen, E für Evaluierung, A für Accountability=Rechenschaft, P für Planung; s. Jahresbericht)
- Lessons Learned Documentations und Workshops
(= Auswertungen der eigenen Arbeit) - Good Practice Sharing und Communities of Practice
(= Austausch der Praxiserfahrungen in Arbeitsgruppen von Fachexperten)
Wissenschaftlich arbeiten heißt Nachdenken und Vorausdenken
Ein Lernfeld der Organisation besteht hingegen weiterhin im systematisch wissenschaft-lichen Arbeiten zu den Themen der Entwicklungszusammenarbeit und des Nonprofit-Managements. Und zwar wissenschaftliches Arbeiten im doppelten Sinn:
- Zum einen nachträglich wissenschaftliches Reflektieren der einzelnen Handlungsfelder mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung.
- Zum anderen wissenschaftliches Vorausdenken von neuen Problemfeldern und möglicher Lösungsansätze mit dem Ziel der visionären Innovation.


